Bassist von Amy Winehouse ist begeistert von Biopic
"Back to Black" wurde bereits ausgiebig kritisiert, dabei ist das Biopic über das Leben von Amy Winehouse noch gar nicht erschienen. Zur Verteidigung des Films kam nun hingegen Dale Davis, der einstige Bassist der 2011 verstorbenen Sängerin.
Acht Monate lang arbeitete Dale Davis mit Amy Winehouse zusammen, bevor die damals 27-Jährige im Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung starb. Bei einem Auftritt in London verriet der ehemalige Bassist der Sängerin nun, wie er zum geplanten Biopic "Back to Black" steht: "Ich fühle mich tatsächlich in eine bestimmte Zeit zurückversetzt." Für ihn sei das Projekt dementsprechend "ziemlich bewegend", erklärte Davis gegenüber der britischen "Daily Mail".
"Es gibt bestimmte Momente, in denen ich Marisa ansehe und sie mich an Amy erinnert"
Vor allem mit Blick auf Marisa Abela, die die Hauptrolle im Film von "Fifty Shades of Grey"-Regisseurin Sam Taylor-Johnson übernimmt, zeigte sich der Musiker beeindruckt. "Es gibt bestimmte Momente, in denen ich Marisa ansehe und sie mich an Amy erinnert, besonders beim Make-up und manchmal, wenn sie spricht", so Davis.
Das Drehbuch zu "Back to Black" liefert Matt Greenhalgh, der zuvor schon das Skript für Taylor-Johnsons John-Lennon-Biopic "Nowhere Boy" schrieb. Der Film, dessen Kinostart im Sommer 2023 geplant ist, soll einen Blick auf das Leben und die Musik von Winehouse werfen. Zuletzt war die Produktion jedoch unter anderem für die Wahl der Hauptdarstellerin in Kritik geraten: Fans hatten bemängelt, dass Abela der in England geborenen Sängerin nicht ähnlich genug sei. Mitch Winehouse, der Vater von Amy Winehouse, wies derlei Einwände jedoch wenig später in einem Interview mit "TMZ" zurück: "Es wird zu viel Wert auf das Aussehen gelegt." Es gebe "viele Beispiele in Hollywood, in denen Schauspieler nicht so aussehen wie ihre realen Figuren", so Winehouse.
Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH